Das Stirnchakra

Das sechste Haupt-Chakra ist das Stirnchakra ( auch als Drittes Auge bezeichnet). Es liegt in der Mitte des Kopfes, von der Höhe her leicht über und zwischen den Augenbrauen. Es schwingt in Resonanz zu den Farben indigoblau bis violett. Es wird auch das „Dritte Auge“ genannt und sein Element ist der Geist. Aufgrund seiner Position ist es bekannt als das „Dritte Auge“. Man bezeichnet das Stirnchakra auch als „das Tor zur Seele“ und es wird mit der Zirbeldrüse oder Epiphyse in Verbindung gebracht. Dem Stirnchakra entspringt das Wissen, dass wir mehr sind als physischer Körper. Die Themen des Stirnchakras sind Weisheit, Einsicht, innere Führung und Intuition.

Dieses sogenannte Tilaka, oder in der weiblichen Form Bindi, ist eigentlich ein Glaubensbekenntnis der Hindus, mit dem sie ihr Drittes Auge vor unerwünschten Einflüssen äußerer, fremder Energien schützen und so ihr Stirn-Chakra kräftigen. Es wird auch Ajnachakra genannt, denn auf Sanskrit bedeutet Ajna sowas wie ungetrübtes Wissen und steht damit für tiefe Erkenntnis und vollständiges Verstehen. Die Stirn, als Ort indem die beiden großen Energieleitbahnen (Nadis) Ida und Pingala (Ying und Yang) sich wieder treffen, gilt als Ort der Überwindung des Dualismus, ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung. Plötzlich versteht man die Fragen der Welt und erkennt die Wahrheit in allem was ist und damit auch in uns. Auch körperlich ist dieses Chakra spannend, denn es liegt direkt an der Zirbeldrüse, in der das Schlaf- und Regenerationshormon Melantonin produziert wird.



Das Stirnchakra ist der Sitz der reinen Präsenz der Seele. Es verbindet uns mit der höheren Intuition und der Führung durch unsere Seele. Es ist auch der Sitz des Bewusstseins, des höheren Geistes und der inneren Sicht. Die Entwicklung des Stirnchakras wird besonders beeinflusst durch Erlebnisse zwischen dem 21. und dem 26. Lebensjahr. Auch ist sehr intensive Energiearbeit mit dem dritten Auge vor diesem Alter nur bedingt empfehlenswert, da das Nervensystem oft erst in dieser Zeit bereit ist, derart starke Energien aufzunehmen. Erwachsene, deren Stirnchakra zumindest aktiviert ist, haben eine ausgeprägte Phantasie, sie können Dinge hervorragend visualisieren, ihnen begegnen Ideen als Bilder in ihrem Inneren. Sie lassen mehr und mehr die Begrenzung ihres Alltagsbewusstseins fallen und lassen sich zunehmend von der universellen Weisheit und ihrer eignen Intuition führen, für die sie immer sensibler werden. Es symbolisiert den Sitz unseres Bewusstseins, des höheren Geistes und der inneren Sicht sowie der Intuition. Während in den unteren Chakren das Unbewusste lokalisiert ist, stehen die oberen Chakren für Klarheit das Bewusstsein. Mit der Energie des Stirnchakras erweitern wir unser körperliches Sein und führen unsere Wahrnehmungen auf eine höhere, spirituelle Ebene. Das sechste Chakra öffnet uns das Tor zu höheren spirituellen Erfahrungen. In unserer westlichen Welt liegt der Grund für ein unterentwickeltes Stirnchakra allerdings in den meisten Fällen in unserer Lebensweise. Insbesondere sorgen die Ausrichtung unseres Weltbildes und unseres Glaubenssystems, in das wir hineingeboren werden für eine einseitige Entwicklung. Unser Schwerpunkt liegt in hohem Maße auf der materiellen Sichtweise, die wenig Raum für Spiritualität und Intuition lässt. Auch die Überbetonung des intellektuellen Verstandes und die damit verbundene Angewohnheit, alles rational verstehen zu müssen, ist in unserer Kultur sehr präsent. Unterdrückte Emotionen und ein Rückzug vom Körperlichen kann eine Flucht in den Verstand auslösen. Nur wenn wir diese Bereiche aktiv in unser Sein integrieren, ist die Ausprägung eines ausgeglichenen Stirnchakras möglich.


In einer Welt, in der Logik und Fakten zählen, ist es nicht immer leicht auf die innere Stimme und Intuition zu hören. So bleibt eine wirkungsvolle Kraft in uns ungehört und kann uns doch auf einer unbewussten Ebene verwirren. Es ist, als würden wir mit einer beschlagenen Brille durch unser Leben gehen. Auch die Verbindung zu uns, unseren Visionen, den Bildern in uns, kann so getrübt werden. Da eine Art übergeordnete Weisheit, ein tieferes Wissen fehlt, neigen wir oft zu Extremen, fühlen uns unsortiert und durcheinander. Es gibt also einiges, was los sein kann, wenn im Stirnchakra Unordnung herrscht.

Menschen mit schlecht entwickeltem Stirnchakra sind oft rein analytisch, materiell und vom Verstand geprägt. Es fehlt ihnen der Sinn für das Spirituelle. Visionäre Gedanken und langfristiges Planen ist den Betroffenen nicht oder nur sehr schwer möglich. Sie leiden unter Konzentrationsschwäche, sind oft von starker Intoleranz geprägt und von Ängsten und Sorgen gelenkt. Im Folgenden eine Auflistung mit den am häufigsten auftretenden Störungen:

Auf der körperlichen Ebene:

  • Kopfschmerzen

  • Nasenprobleme, Schnupfen und Nebenhöhlenbeschwerden

  • Augenprobleme oder Sehstörungen

  • Ohrenschmerzen, Taubheit

  • auch schwerwiegende Erkrankungen wie Hirntumore oder Hirnblutungen werden mit dem Chakra in Verbindung gebracht

  • neurologische Störungen

  • Schizophrenie

Auf der seelischen Ebene:

  • Gedanken kreisen sich um die Ängste und Sorgen

  • Gefühl von Verlorenheit und Sinnlosigkeit

  • Konzentrationsschwäche

  • Alpträume

  • Halluzinationen


Wie du dein Stirnchakra öffnest:


Meditation

Yoga

Qigong



Aromen:

Jasmin

Minze

Zitronengras

Veilchen

Weihrauch

Basilikum

Hier kannst du die Aromen bestellen:

Shop


Ernährung:

Intensiv-Fasten

Wasserfasten

Teefasten

Gemüsebrühefasten Sanftere Fastenformen: Saftfasten, Obstfasten, Reisfasten

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