Superfood Microgreens

Aktualisiert: Feb 26

Sind kleine Keimlinge und Sprossen, die voller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente stecken. Sie decken einen Großteil der benötigten Vitamine ab, geben Energie und schmecken dazu noch sehr lecker.

Genug Gründe für mich selber Keime zu züchten.



Ich habe Keime immer schon gerne gegessen aber nie wirklich in meine Essroutine eingebaut. Als ich letztes Jahr eine 30tägige Darmreinigungskur gemacht habe, wurde mir wieder bewusst wie wertvoll diese kleinen Sprossen für unseren Körper sind. Sie enthalten viele Ballaststoffe, werden somit sehr gut vom Darm aufgenommen und unterstützen die Verdauung. Das Pflanzengrün lässt den Körper mehr rote Blutkörperchen produzieren. Dadurch wird mehr Sauerstoff angereichert und der Körper wirkt einer Übersäuerung entgegen. Mehr dazu kannst du in meinem Blog Basenfasten lesen.

Seitdem kommen bei uns regelmäßig Keimlinge und Sprossen auf den Tisch. Vor allem zum Frühstück gehören sie dazu und langweilig wird es dabei auch nicht, denn es gibt so viele unterschiedliche Keimsaaten und jede hat seinen ganz eigenen Geschmack. Hier ein paar Beispiele...


- Alfalfa: mein persönlicher Favorit, unterstützt das Immunsystem


- Brokkoli: hilft bei Diabetes, da hohe Blutzuckerwerte reguliert werden


- Rettich: fördert die Verdauung und wirken entschleimend.


- Adzukibohnen: wirken positiv auf die Herzgesundheit


- Bockshornklee: reinigende Wirkung auf Niere und Leber


- Kichererbsen: die Darmflora wird durch den hohen Ballaststoffgehalt angeregt


- Linsen: unterstützen den Zellaufbau


- Mungobohnen: wirken entzündungshemmend


- Rotklee: senkt den Cholesterinspiegel


Wie du merkst gibt es viele verschiedene Arten von Keimlingen, alle mit unterschiedlichen Wirkungen.

Zuerst aß ich Sprossen nur vereinzelt, ich hatte sie noch nicht für mich entdeckt. Das lag und liegt an der geringen Verfügbarkeit und der mageren Auswahl in unserem hiesigen Supermarkt. Durch Gespräche mit meinem geschätzten Kollegen Alexander, keimte in mir die Idee meine Greens eigenständig zu züchten. Seit nun mehr als einem Monat gibt es jeden Morgen meine geliebten Alfalfa Sprossen aufs Brot, frisch gekeimt aus meiner Küche. Ich gebe dir nun einen kurzen Einblick in meine kleine Farm. Dazu brauchst du gar nicht viel und einen grünen Daumen zum Glück auch nicht, das bekommt jeder hin.

Du benötigst ein Sprossenglas (am besten zwei oder drei Gläser) und Samen, meine habe ich hier bestellt.


Sprossengläser


Samen


Als erstes gibst du etwa 1,5 EL Samen in das Sprossenglas und füllst es mit Leitungswasser auf. Die Samen lässt du ca. 6-12 Stunden einweichen, so wird der Stoffwechselprozess aktiviert und der Kern quillt auf. Danach gründlich abspülen.


Für den Wachstumsprozess stellst du das Glas an einen hellen Platz, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Damit sich kein Schimmel bildet ist es wichtig, dass die Keimlinge zweimal täglich gewaschen werden. Die Samen bleiben so feucht und können weiterwachsen.


Je nach Sprossenart ist der Keimprozess nach ein bis sieben Tagen beendet. Sie können nun gegessen werden. Durch das zweimal tägliche durchspülen bleiben die Sprossen im Glas ca. 5 Tage haltbar. Ich habe drei Sprossengläser im Einsatz, damit jede Wachstumsphase (Einweich, Wachstums,- und Erntephase) bedient wird.



Ich persönlich esse sie am liebsten morgens zum Frühstück. Mittags gebe ich sie zum Salat, auch in Wraps schmecken Sprossen gut. Finde heraus welche Sprossen dir schmecken. Ich wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß beim nachmachen.


75 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

© 2017 Stefanie Tepe, Deichstraße 14, 49393 Lohne

  • Facebook - Schwarzer Kreis
  • Instagram - Schwarzer Kreis
  • YouTube - Schwarzer Kreis